Medizinprodukte-Rückrufe
Bei Rückrufen von Medizinprodukten reicht der Produktname häufig nicht zur eindeutigen Zuordnung. Wir berücksichtigen Hersteller, Modell und verfügbare Artikel- oder UDI-Kennungen sowie den chargen- oder serienbezogenen Umfang einer Meldung. Sicherheitsinformationen und Rückrufe werden als getrennte Meldungstypen geführt.
Relevante Datenfelder
- Meldungskennung, Quelle, Hersteller und Veröffentlichungsdatum
- Handelsname, Modell, Typ und Katalog- beziehungsweise Referenznummer
- UDI-DI und gegebenenfalls PZN oder GTIN als getrennte Kennungen
- Betroffene Chargen, Lose, Seriennummern und Softwareversionen nach Meldung
- Meldungstyp: Rückruf, Sicherheitsinformation oder sonstige Korrekturmaßnahme
- Beschriebenes Problem, betroffener Umfang und veröffentlichte Maßnahmen
- Rückmeldeformulare, Kontakt, Fristen und Dokumentversion, soweit vorhanden
- Änderungsstand, Berichtigungen und Zeitpunkt der letzten Quellenprüfung
Der tatsächliche Datenumfang richtet sich nach Quellenabdeckung, Nutzungsrechten und vereinbarter Datenlieferung.
Medizinprodukte präzise zuordnen. Maßnahmen nachvollziehen.
Für Apotheken, Fachhandel, Großhandel und Logistik werden Meldungen mit den vorhandenen Produktstammdaten verknüpft. Das unterstützt die gezielte Prüfung des eigenen Sortiments und die Weitergabe passender Herstellerinformationen an zuständige Teams. Produkte ohne PZN können über Modell-, Referenz- oder UDI-Kennungen berücksichtigt werden.
Quelle und Umfang im Blick.
Eine Sicherheitsinformation bedeutet nicht automatisch einen Produktrückruf. Meldungstyp, betroffene Modelle und konkrete Maßnahmen bleiben getrennte Felder. Fehlende Kennungen werden nicht ergänzt, ohne dass dafür eine nachvollziehbare Quelle vorliegt.
Datenbedarf besprechen ↗Ereignisdaten im richtigen Kontext.
Produktidentität, Meldungsinhalt und Bearbeitungsstand werden getrennt erfasst. Versionen und Zeitstempel machen Änderungen nachvollziehbar; Quellenabdeckung und Prüfintervalle werden projektbezogen vereinbart.
XML, CSV, JSON und API-Anbindung ↗Lieferengpassmeldungen finden Sie in unserer eigenen Datenbank. Rückrufdaten werden als projektbezogenes Datenangebot beschrieben.
Lieferengpässe & Rückrufe im Überblick
Medikamente-Lieferengpässe
Lieferengpässe erkennen. Beschaffung gezielt planen.
Wirkstoff · PZN · ZeitraumMedikamente- & Arzneimittelrückrufe
Rückrufmeldungen mit Artikeln und Chargen verbinden.
Arzneimittel · Charge · RückrufMedizinprodukte-Rückrufe
Medizinprodukte präzise zuordnen. Maßnahmen nachvollziehen.
UDI · Modell · SicherheitsinformationWelche Daten
bringen Sie weiter?
Ein Sortiment, ein Markt oder ein neuer Vertriebskanal: Wir besprechen die passende Datenbasis für Ihr Vorhaben.
Produktumfang · Zielmarkt · Datenfelder
Aktualisierung · Zielsystem
Viele Anbieter.
Eine solide Datenbasis.
Wir fragen zahlreiche europäische Anbieter im Rhythmus weniger Stunden ab. Die wiederholten Abfragen schaffen eine breite, zeitlich nachvollziehbare Datenbasis für Verfügbarkeitstransparenz, Beschaffung und Marktanalysen.
Artikelbezug, Anbieter und Abfragezeitpunkt machen Rückmeldungen vergleichbar. Diese Daten helfen, Lieferengpässe effizient und wirtschaftlich zu managen und Beschaffungsmöglichkeiten vorausschauend zu nutzen.
Vorausschau statt wiederholter Suche
Verfügbarkeitsverläufe können frühe Risikosignale sichtbar machen. Wir bieten darauf aufbauend projektbezogene Lieferengpass-Prognosen, Frühwarnanalysen und die Anbindung automatisierter Beschaffungsprozesse an.
Lieferengpässe vorausberechnen ↗Anbieterabfragen und behördliche Engpassmeldungen sind getrennte Datenquellen. Abdeckung und Aktualisierung richten sich nach der jeweiligen Anbindung; behördliche Meldungen tragen einen eigenen Quellenstand.